Biografie

Annelies Verlinden (5. September 1978) ist Justizministerin mit Zuständigkeit für die Nordsee.

Sie wuchs in Schoten auf, wo sie am Vita und Pax College Lateinwissenschaften studierte und sich als Mitglied und Leiterin der Jugendbewegung VKSJ engagierte.

Sie erwarb 1998 einen Bachelor-Abschluss in Rechtswissenschaften an der Universität Antwerpen. Sie setzte ihr Studium an der Katholischen Universität Löwen fort, wo sie 2001 ihren Master in Rechtswissenschaften machte. Anschließend zog sie 2001 nach Louvain-la-Neuve, um an der Katholischen Universität Louvain-la-Neuve ein Diplôme d'Études Spécialisées (DES) in Europarecht zu erwerben.

Nach ihrem Studium begann sie ihre berufliche Laufbahn bei der Anwaltskanzlei DLA Piper, wo sie sich auf Staats- und Verwaltungsrecht spezialisierte. Dort wurde sie 2011 Partnerin und 2014 Co-Direktorin des belgischen Büros.

Im Oktober 2020 wurde sie zur Ministerin für Inneres, institutionelle Reformen und demokratische Erneuerung ernannt. In dieser Funktion hat sie sich für den Aufbau eines sichereren und widerstandsfähigeren Landes eingesetzt: Polizei, Feuerwehr, Zivilschutz, Krisenmanagement, Unterstützung der Präventions- und Sicherheitspolitik der Gemeinden und Bekämpfung des organisierten Verbrechens.

Seit Februar 2025 setzt sie sich als Justizministerin mit Zuständigkeit für die Nordsee weiterhin für eine gerechte Gesellschaft und ein zugängliches und effizientes Rechtssystem ein, in dem Opfer und Einzelpersonen eine zentrale Rolle spielen.

Neben ihren Ministerämtern engagiert sie sich weiterhin lokal für Schoten, wo sie als Vorsitzende des Gemeinderats sitzt.

Im Jahr 2024 veröffentlichte sie ihr Buch Eerlijk Gezegd. Darin blickt sie auf ihren politischen Werdegang zurück und teilt ihre Vision von Führung und Kompromissbereitschaft.